Hyäne
Hyäne
Ö 2026 - Kurzfilm
Länge: 23 Minuten
Regie: Fanny Rösch
Buch: Fanny Rösch, Samuel Seidl
Produzent:innen: Dominic Spitaler, Johanna Schetelich, Valentin Stepan, Jelin Nichele
Produktion: Filmakademie Wien
Cast
Marie-Luise Stockinger, Moritz von Treuenfels, Lilith Häßle, Julian Looman
Story:
Im Urlaub mit Sam ist Phoebe zuerst Beobachterin – dann Störerin. Zwischen Hitze, Lethargie und Übergriffigkeiten, kommt etwas in ihr zum Vorschein. Etwas Animalisches, das sich nicht mehr bändigen lässt. Phoebe verbringt mit ihrem Freund Sam ein paar Sommertage im Ferienhaus seiner Familie. Die Sonne steht hoch, die Butter schmilzt auf dem Tisch, alles wirkt ruhig, vertraut, fast träge. Doch zwischen all dem beginnt sich eine eigentümliche Spannung aufzubauen.
Das befreundete Paar von nebenan – Peter und Kate – bringt neue Dynamiken ins Spiel. Sie wirken selbstbewusst, körperlich, ungeniert - fast aufdringlich. Phoebe beobachtet, testet und stößt an. Ihre Gesten werden mutiger, ihre Bewegungen roher. Sie spielt mit dem fremden Hund, knurrt, schnuppert und provoziert. Und sie beginnt, sich dem zu entziehen, was von ihr erwartet wird – als Freundin, als Frau, als „normale" Gesprächspartnerin am Tisch. Als aus einem Spiel plötzlich Ernst wird, überschlagen sich die Momente. Phoebe wird für die anderen zur Bedrohung – und bleibt dennoch klar bei sich. Sie versucht, sich neu zu behaupten. Nicht in Worten, sondern in einer neuen Ausdrucksform. Ein leiser, unheimlicher, manchmal komischer Film über das Kippen von Beziehungen, das Aufbrechen von Rollen – und die stille Macht derer, die sich nicht länger anpassen.
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